Indonesien – Sumatra

Wir beginnen auf Sumatra, der grössten Insel 🏝️ Indonesiens. Unser Hauptziel auf dieser Insel – «Orang-Utans» 🦧 zu beobachten 😍. Nach unserer Ankunft in Medan sind wir gleich Richtung Bukit Lawang losgefahren. Die Strecke wär eigentlich gerade mal 85km – doch der Zustand der Strassen lässt zu wünschen übrig und so hatten wir (inkl. kurze Mittagspause) 5 Stunden 😴. Wir werden beim Eintreffen freundlich von einem Local begrüsst und checken in unserer Lodge ein.

Ausgeschlafen und mit vollem Bauch lernen wir Birmann, unseren Guide für die nächsten Tage kennen. Wir machen uns auf den Weg zum Bat Cave. Währenddessen zeigt und erklärt er uns diverses über die dort wachsenden Pflanzen 🌳🍃 (z.B. Kautschuk, Zimt, etc.). Während dem Aufstieg zum Höhleneingang beginnt es in der Nase zu jucken und «Bob» (so stellte sich Birmann vor) sagt in dem Moment «bat shit 💩» und grinst 😁. Wir steigen in die Höhle hinein, «krakseln» durch die Gänge hindurch und plötzlich fliegt etwas über unseren Köpfen hinweg – eine Fledermaus! Wir zünden mit der Taschenlampe an die Decke und Wow – hunderte Fledermäuse 🦇 hängen an der Decke – etwas weiter vorne fliegen Sie wild umher.

Nachdem wir die Höhle ausgekundschaftet haben, suchen wir den Landak River auf, um uns mit einem leckeren Nasi Goreng im Bananenblatt zu stärken und lassen den Nachmittag mit Baden ausklingen. Nach ein paar Stunden ziehen auf einmal Wolken auf und so machen wir uns auf den Rückweg zur Lodge – wobei der Regen 🌧️ schneller da war als erhofft 😅. Voller Vorfreude Geniessen wir den Abend im Restaurant von unserem Resort am Fluss. Wir bereiten alles vor für die nächsten 2 Tage im Dschungel 🌴🌳🌿

Der Wecker klingelt früh – wir nehmen eine Dusche und frühstücken. Kurz darauf lernen wir das Pärchen Alexi und Mathilde kennen, welches mit uns die Tour macht. Bob (kennen wir ja bereits) stellt uns seinen Hilfsführer, einen jungen Kerl namens Kelvin vor. Der Trek startet und es dauert nicht lange, dass Kelvin zu uns kommt «Orang-Utan 🦧» ruft. Wir eilen Kelvin hinterher, damit wir diese Chance nicht verpassen. Woooow 🥰 Übrigens: «Orang-Utan» bedeutet eigentlich Waldmensch, die Wörter «orang» (Mensch) und «utan» (Wald) stammen aus dem malaiischen.

Das Trekking geht weiter… Schweissgebadet 😰 gehen wir hoch und runter. Während der Tour sehen wir immer wieder ein paar Gibbons, Langschwanzmakaken, Thomas Leaf oder Paviane 🐒. Zur Stärkung wurden uns super leckere Früchte serviert. Wir hatten noch zwei weitere Male riesiges Glück 🍀 um einen Orang-Utan 🦧 zu sehen. Am späten Nachmittag kommen wir zum Fluss, wo unser Camp ⛺ für die Übernachtung steht. Als erstes geht es direkt in den Fluss 💧, was für ein super Gefühl nach einem strengen und vor allem heissen Tag!

Am nächsten Tag starten wir früh am Morgen und es geht wie immer… hoch hinauf und hinab ⛰️ und bereits jetzt ist es schwül. Auf einmal hören wir laute Flügelschläge – ein «Tukan»! Unsere Guides waren selber Happy und erstaunt, weil der Tukan gerade sein kleines füttert und wir diesen Vogel 🐦 relativ lange sehen können (auch wenn nur von weit weg und auf einem hohen Baum). Wir machen uns auf den Weg zum Fluss, und da taucht plötzlich noch einmal ein Orang-Utan Weibchen mit seinem kleinen auf 🥰 diese Begegnung war wunderschön… irgendwie schon fast surreal!

Wir kommen zum Fluss (wo auch das Ende des Jungle-Treks ist) und aus dem nichts tauchen zwei Otter 🦦 auf. Völlig verspielt turnen Sie auf den Schuhen 👟 herum und laufen uns auch noch hinterher, bis die beiden schliesslich auch wieder so schnell verschwunden sind wie sie da waren. Am Fluss gibt es gleich das Mittagessen und dann geht’s schon los mit dem «River-Rafting» 🛶 was für eine coole Fahrt, es fühlte sich beinahe an wie auf der Aare 😄!

Unsere Jungle Tour war dann leider auch schon vorbei ☹️ und wir machten uns auf den Weg zum Mount Sibayak, dem Sipiso Piso Wasserfall und weiter zum Lake Toba. Das ganze war völlig in Ordnung und toll, hat uns jedoch nicht so sehr aus den Socken 🧦 gehauen.

Java – Tempel, Vulkane & Wasserfall

Unser Start auf Java beginnt in Jakarta. Wir verweilen hier bloss eine Nacht, damit wir am nächsten Tag mit dem Zug durch die Insel bis nach Yogyakarta fahren können. In Yogyakarta warten die beiden grossen Tempel «Prambanan» und «Borobudur» sowie das Wasserschloss «Taman Sari» auf uns.

Unsere Reise führt uns nochmals mit dem Zug weiter nach Surabaya, um von dort eine Tour zum «Mount Bromo 🌋» und «Tumpak Sewu 💧» Waserfall zu machen. Wir übernachten vor dem Park zum Bromo, da wir frühmorgens losmüssen, um den Sonnenaufgang zu sehen. Ich teste sicherheitshalber nochmals kurz die Drohne und am Abend gehen wir uns noch die Sterne 💫⭐ angucken.

Die Tour zum Mount Bromo war echt einfach nur krass… krass was die vielen Menschen angeht.. (soviele 4×4 auf einmal haben wir noch nie gesehen), sowie der Ausblick auf die vielen Vulkane. Vom Kingkong Hill aus haben wir uns den Sonnenaufgang angesehen, und etwas später liess ich wieder einmal die Drohne steigen.

Nachdem ich ein paar Fotos mit der Drohne 🚁 geschossen habe, fliegen plötzlich 2 schwarze Vögel🦅 in Richtung meiner Drohne. In dem Moment sagt Fabi «Komm zurück mit der Drohne!». Völlig verzweifelt versuche ich die Drohne zu drehen, zu lenken, irgendwie weg zu steuern.. und zaaack – ein Angriff von oben auf die Drohne 😱 «Mayday, Mayday» schreit die Drohne, diese dreht sich nur noch im Kreis und sackt Richtung Boden. Ich heble wie wild an der Fernsteuerung herum, ein kurzer Blick auf’s Display zeigt dann aber… «Keine Verbindung» 😖 ich konnte nichts mehr tun 🤷‍♂️.

Unser Fahrer ging gleich los um die Drohne 🚁 zu suchen und schnappte sich die Steuerung um sie mit dem GPS 📍 zu lokalisieren. Nach 15 Minuten kommt er zurück und packt die Drohne aus seinem Rucksack. Woow! – niemals hätte ich damit gerechnet, dass er Sie findet. Ich inspiziere das Fluggerät etwas, dieses sieht völlig intakt aus – nur ein paar Striemen und kaputte Propeller. Er erzählte uns, dass die Drohne auf dem Baum 🌳 war und er hoch klettern musste. Die Landung im Baum war wohl die Rettung 🙏 vor dem harten Aufprall. Und ja – die Drohne fliegt sogar wieder 😎

Wir machen uns langsam auf den Weg in die nähe des Bromo Vulkan 🌋. Wir laufen etwa 20 Minuten zur Treppe, welche uns dann bis zum Kraterrand hinauf führt. Der Blick in den Vulkan war schon sehr eindrücklich.

Nach einem langen Tag machen wir uns auf in die nähe zum Tumpak Sewu Wasserfall💧. Frühmorgens starten wir den Rundgang und gehen zum Wasserfall. Was für ein Anblick 😍 schaut am besten selbst:

5 Kommentare

  1. I finge gar keni Wort, wo dene schöne Bilder und dene coole Begägnige grächt wärde. Eifach nur WOW!! 😍 gniesset eui Reis und löht euch witterhin la verzoubere. 🧚‍♀️✨️💕

  2. Und wieder unglaublich schöne Bilder und Geschichten.
    So ein Glück im Unglück mit der Drohne. 😉
    Und eifach wieter so. 🙋🏼‍♀️🙋‍♂️

  3. Wunderschön die Bieuder u Begägnige mit au dene Tier. Einmal meh bestätigt sich dä bsungrig Draht zur Tierwäut. O die verschiedene Landschaftsbieuder si umwärfend u bringe üs grad chli Wermi i üsi verrägneti Zit.
    Danke vieu Mau für dä toll Bricht.
    Guet het d Drohne die Attacke überläbt!
    Heits guet u heit Sorg.

  4. So schön heit dir wieder ä Bricht drinne mit wieder soooo schöne Fotos derzue u löht üs chli lah mitreisle, danke viu Mau🥰 äs mues wunderschön si was dir aues chöit gseh, ghöre, schmöcke u erläbe, das z‘läse git grad chli Sunne is Härz bi däm trischte Herbscht wo mir da hei bi üs…..
    Witer so u machets guet, löhts öich lah guet ga🔆🔆🔆

  5. Wow, so schöne Erlebnisse mit Baby-Waldmenschen, Tukans, Tempel und Vulkanen! Und gut, dass die Drohne es überstanden hat. Merci für eure Berichte, freue mich so sehr von euch zu lesen 🙂

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